KVP messen

KVP ist gut und wichtig. Darüber besteht Einigkeit. Und deshalb wird das Thema auch in sehr vielen Betrieben aktiv angegangen, Programme gestartet, Schulungen und Trainings in Gang gesetzt. Was jedoch meist vergessen wird, ist die Messung des Erfolgs und der Wirksamkeit. Die Gründe dafür sind durchaus unterschiedlich. Dort, wo der Erfolg eher gering ist, möchten die Verantwortlichen und Initiatoren sich keine Blöße geben, wenn denn eine genaue Überprüfung nur ein „nice-to-have“ herausbringt. Schnell ist „schöner wohnen“ hinter der vorgehaltenen Hand hörbar dann. Also besser nicht so viel nachfragen ist dort der Grund. Der andere Grund ist der Mangel an Methodik. Denn oft sind es auch „weiche“ Faktoren, die in den KVP-Aktivitäten angegangen werden. Und diese lassen sich eben schon nicht ganz so einfach messen, zählen oder wiegen. Und deshalb wird es dann trotz vielleicht wirklicher Erfolge nicht oder nur schlecht gemacht. Genau aber dieses Nicht-Machen führt dann oft dazu, daß das Ganze wieder nachläßt oder einschläft. Denn mangels (positivem) Feedback verlieren die Mitarbeiter auch das Interesse. Lob und Abfrage wird zur Pflichtveranstaltung und Wiederholung mit Langeweile-Charakter. Und mangels Meßlatte unterscheidet sich das schlechte oder inaktive Team auch nicht merk- oder sichtbar vom Team mit großen Anstrengungen, Engagement und Erfolgen. Am Ende wird der Falsche oder gar keiner gelobt. Damit diese Schieflage vermieden werden kann, gibt es durchaus einfache und praktikable Lösungen. Denn auch hier oder besonders hier sogar gilt wie immer: „miss es oder vergiss es“.

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