„Müller, kümmern Sie sich mal darum“

Immer wieder der Führungsklassiker. Der oberste Chef liest etwas über eine Methode oder bekommt eine interessante Werbung zugesandt und gibt einem seiner Untergebenen den Auftrag, sich um jene Sache zu kümmern, die der Chef für so interessant hält. Leider ist es wohl nicht interessant genug, um es selbst zu machen. Und dann passiert es. Der Beauftragte versteht es nicht so genau und will sich keine Blöse geben oder er findet, daß das Thema oder die Firma ihm irgendwie nicht „paßt“. Und –oh Wunder- die Rückmeldung an den Chef ist entsprechend. „Taugt nicht“, „brauchen wir nicht“, „paßt nicht für uns“, „haben wir so ähnlich“. Und der Chef merkt meist nicht, daß er ausgebremst wurde und wird. Von jemand, der etwas nicht versteht, dem etwas nicht sympathisch ist, dem es zu mühsam ist oder der einfach glaubt, damit keine Lorbeeren ernten zu können. Und da kommen wir zum Problem des Delegierens. Es gilt die Merkregel: Nichts delegieren, was strategisch wichtig, besonders neu oder gar umstritten ist. Selber machen ist die Devise für den, der Innovation will. Denn die Reihe zwei ist oft nicht damit zu begeistern, sie kann oft zu wenig gewinnen aber umso mehr verlieren. „Harry, fahr schon mal den Wagen vor“ war nicht ganz so falsch.

Delegieren, ein Führungsthema, welches nicht einfach mal so intuitiv klappt. Wie es geht erfahren Sie auch von uns, gerne senden wir Ihnen unsere kostenlose Broschüre zu. Wetter Unternehmensberatung

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