Die Endlichkeit von Lean

Unter „Lean“ wird eine  ganze Menge falsch verstanden in den Unternehmen. Flache Hierarchien, ausdünnen der Führungsstufen ebenso wie die „Verschlankung“ der Prozesse. Und je mehr davon im Unternehmen umgesetzt wurde, desto geringer sind die Effekte weiterer Maßnahmen. Abnehmende Skalenerträge treten ein was meist dazu führt, dass nur noch die „üblichen Verdächtigen“ als Themen bearbeitet werden. Flußprinzip, Push, Bestandsreduzierung, Shop-Floor-Management, KVP-Workshops, 5S. Und dann das Ganze von vorn. In den meisten Betrieben stößt „lean“ an die natürlichen Grenzen. Und mancher Mitarbeiter und manche Führungskraft denkt sich leise, dass es allmählich eher langweilig und nerviger wird und immer weniger bringt. Das soll nicht bedeuten, dass „lean“ nichts bringt. Ganz im Gegenteil. Aber es ist endlich. Und vor allem es vernebelt den Blick für eine andere Art von Verschwendung. Ich nenne das die „strukturelle Verschwendung“. Und diese anzugehen würde in den meisten Unternehmen ungeahnte Verbesserungen bringen. Aber es gibt massive Widerstände und mächtige Gegner. Mehr demnächst hier und bald (hoffentlich) in einem Buch darüber.

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