Führung durch Abmahnung

So mancher Vorgesetzter, vor allen in kleineren Unternehmen, meint, zur Führung gehört auch das fast schon systematische Abmahnen. Und so werden dann Abmahnungen ausgesprochen für schlechte Leistung oder auch gemachte Fehler. Doch jeder Mitarbeiter ohne Ausnahme empfindet eine Abmahnung als demütigend und demotivierend. Die beste Voraussetzung also für künftig gute Ergebnisse? Sicherlich genau das Gegenteil wird damit für die Zukunft erreicht. Mitarbeiter kaschieren schlechte Leistung dann wo immer es geht, Vorgaben werden prinzipiell als zu streng benannt, es findet keine Diskussion über Verbesserung statt, einzig allein das Vermeiden negativer Konsequenzen (Abmahnung) wird bei den Mitarbeitern dann im Fokus stehen. Auch wird man eher geneigt sein als Mitarbeiter, Fehler zu verstecken, weiter zu reichen, Ausschuß in andere Behälter als die dafür Vorgesehenen zu befördern. Statt offen mit Fehlern umzugehen und nach Wegen zur Verbesserung zu suchen, wird nach Wegen gesucht, die Fehler zu verstecken oder andere dafür verantwortlich zu machen. Wer mit Abmahnungen führt, führt einzig und allein in den Sumpf und Niedergang.  Statt dessen müssen positive Anreize gesetzt, die Fehlermöglichkeiten analysiert und reduziert, die Prozesse verbessert werden. Das ist natürlich mühsamer als eine Abmahnung auszusprechen, niederschreiben und in der Personalakte abheften. Und ja, manche Führungskräfte können es nicht. Aber mit jeder ausgesprochenen Abmahnung wird es noch schwieriger und irgendwann unmöglich.

Wie man das alles besser machen kann, wie man mit Kennzahlen effektiv führt und die moderne Arbeitswirtschaft dazu verwendet, das finden Sie bei uns!

Werbeanzeigen

Über wetterjoerg

Unternehmensberater und -Begleiter aus der Praxis für die Praxis
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Führung abgelegt und mit , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.