Das bringt doch nichts

Was ist KVP? Der kontinuierliche Verbesserungsprozeß, gut, die meisten kennen diesen, zumindest von der Begrifflichkeit. Und was bedeutet es? Daß man die Politik der vielen kleinen Schritte verfolgt, die ständige Verbesserung anstrebt, permanent. Wer auf den großen Paukenschlag, auf die zündende Idee oder den großen Sprung wartet, der hat KVP nicht verstanden. Und doch erlebt man es fast täglich in den Diskussionen, wenn es um Kleinigkeiten geht wie eine Kennzeichnung der Stellflächen, ordentliche Beschilderung, Austausch von beschädigten oder überholten Hinweistafeln, die Entfernung ausgedienter Besen oder Werkzeuge, das Aufräumen des Arbeitsplatzes oder auch nur die Anschaffung bzw. Einführung eines anderen, leichter gehenden Paketbandabrollers. Dann hört man oft: „das bringt doch nichts“. Sicher? Woher weiß derjenige das? Alles schon ausprobiert oder analysiert? Oder zeigt es einfach nicht den großen Sprung, „riecht“ es nicht nach großer Innovation? Meist ist es das, was dann Vorgesetzte wie auch Mitarbeiter in diese Litanei hineinzieht und KVP verhindert durch Vermeidung. Schlimmer noch: So wird man keinen Schwung in den Laden bringen, der Mief des Stillstands bleibt bestehen, Veränderung wird weder gefordert noch vorgelebt sondern mit vier Worten abgewürgt „das bringt doch nichts“. Außerdem ist es auch falsch, denn „nichts“ ist sicher falsch. Es bringt „etwas“ und nicht „nichts“. Können wir auf „etwas“ verzichten, dann haben wir wirklich „nichts“. Eigentlich nicht schwer, so geht KVP.

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Über wetterjoerg

Unternehmensberater und -Begleiter aus der Praxis für die Praxis
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